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Themenschwerpunkt: Psychisch kranke obdach- und wohnungslose Menschen

Der Themenschwerpunkt „Psychisch kranke obdach- und wohnungslose Menschen“ umfasst fünf Seminare, die unabhängig voneinander buchbar sind. Dieser Themenschwerpunkt richtet sich an Betreuer:innen und Sozialarbeiter:innen der Wiener Wohnungslosenhilfe, die ihr Fachwissen rund um das Thema „Psychisch kranke obdach- und wohnungslose Menschen“ aufbauen oder erweitern möchten.

Neben dem Grundlagenseminar, welches sich mit den häufigsten Krankheitsbildern und Krankheitsformen beschäftigt und den Handlungsspielraum in schwierigen Betreuungssituationen beleuchtet, stehen Ihnen vertiefend vier weitere Seminare zur Verfügung, die den Fokus auf unterschiedliche Krankheitsbilder legen. Mit diesen Seminaren erweitern Sie Ihr Know-how zu diversen Krankheitsbildern und bauen Ihre Handlungskompetenz in diesem Bereich aus.

Betreuer:innen und Sozialarbeiter:innen der Wohnungslosenhilfe

Psychisch kranken obdach- und wohnungslosen Menschen stehen mitunter mangels Alternativen nur (mehr) die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung. Die Niederschwelligkeit dieser Angebote ermöglicht ihnen einen raschen Zugang zu Wohnraum. Die Bewältigung des Alltages, das Zusammenleben in den Einrichtungen und die Betreuungssituation bedeuten für alle Beteiligten - besonders für das Personal - große Herausforderungen.

Inhalte | Methoden

  • Häufige Erkrankungsformen und deren Behandlungskonzepte
  • Schwierige Betreuungssituationen aus der Praxis
  • Unterbringungsgesetz
  • Angebote von Kooperationspartner:innen
  • Geordnete Auszüge aus Einrichtungen
  • Lernen auf Gruppenebene

Personen, die unter einem „Messie-Syndrom“ leiden, finden sich häufig im Bereich Obdach- und Wohnungslosigkeit wieder, nicht zuletzt bedingt durch das Störungsbild unter dem diese Gruppe von Menschen leidet. Der Eintritt in das System bedeutet aber oft nur eine Transferierung der Problemlage in einen anderen Kontext.

Inhalte, Methoden

  • Krankheitsform Messie Syndrom mit besonderem Blickpunkt auf die Wohnungslosenhilfe
  • Schwierige Betreuungssituationen aus der Praxis
  • Tipps für die tägliche Arbeit zur Bewältigung der Problemlagen
  • Lernen auf Gruppenebene

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sind für jede Berufsgruppe, in jeder Institution, eine besondere Herausforderung. Dies liegt an den mannigfaltigen Ausprägungsformen, den speziellen Herausforderungen im Umgang mit ihnen und den damit verbundenen Emotionen, welche gerade diese Menschen in Form von Gegenübertragung im Gegenüber auslösen können.

Inhalte, Methoden

  • Ausprägungsformen von Persönlichkeitsstörungen und Behandlungskonzepte
  • Schwierige Betreuungssituationen aus der Praxis
  • Angebote von Kooperationspartner:innen
  • Geordnete Auszüge aus Einrichtungen
  • Lernen auf Gruppenebene

Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis haben weltweit eine Krankheitshäufigkeit von 1%, im Bereich Obdach- und Wohnungslosigkeit aber von 15% und mehr. Der Umgang mit dieser Klientel ist besonders herausfordernd, da die Krankheitslast zumeist besonders hoch und die soziale Verhaltensauffälligkeit besonders beeindruckend ist.

Inhalte, Methoden

  • Allgemeine Grundlagen zum Thema schizophrener Formenkreis
  • Schwierige Betreuungssituationen aus der Praxis
  • Tipps für die tägliche Arbeit zur Bewältigung der Problemlagen
  • Lernen auf Gruppenebene

Das Spektrum der Traumafolgestörungen ist ein komplexes, medizinisch-psychiatrisches Feld, verbunden mit unterschiedlichen phänomenologischen Erscheinungsformen, aber einem gemeinsamen neurobiologischen Hintergrund. Traumatisierungen finden sich generell in allen Gesellschaften, zu allen Zeiten, aber gerade im letzten und auch in diesem Jahrhundert ist das Phänomen besonders eindrucksvoll zu beobachten, gerade im Anschluss an Kriege und im Zuge von Flüchtlingsströmen. Zusätzlich hat das Feld von Obdach- und Wohnungslosigkeit per se das Potential für Traumatisierung und daraus hervorgehender Störungsbilder.

Inhalte, Methoden

  • Grundlagen zum Thema Traumatisierungen
  • Spektrum von Traumafolgestörungen
  • Neurobiologischer Hintergrund
  • Mögliche Komorbiditäten
  • Schwierige Betreuungssituationen aus der Praxis
  • Tipps für die tägliche Arbeit zur Bewältigung von Problemlagen

Dr. Andreas Weber, LL.M., MLS, MMMSc, MMMBA | Arzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin (Geriatrie), diverse Zusatzausbildungen, unter anderem Traumatherapie, Medizinrecht

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Hinweise

Beginn: Veranstaltungsbeginn am ersten Veranstaltungstag
Ende: Veranstaltungsende am letzten Veranstaltungstag
Preis: Angaben pro Person
Ort: Fonds Soziales Wien Bildungszentrum,
Bildungsakademie, Erdbergstraße 200/2. Stock, 1030 Wien
Sonstiges: Bitte beachten Sie die allgemeinen Buchungs- und Teilnahmebedingungen. Satz- und Druckfehler vorbehalten